Vexeo-Rückblick: Wie Pinguin, Panda und Kolibri 2013 den SEO-Dschungel auf Trab hielten

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Wieder einmal ist ein Jahr der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu Ende gegangen und Penguin, Panda und Co. haben uns ordentlich in Atem gehalten. Vexeo möchte für euch an dieser Stelle einige Prognosen von Anfang des Jahres 2013 noch einmal aufgreifen und ihre Entwicklung aus heutiger Perspektive betrachten.

Am Panda kommt keiner vorbei:  Google mahnt Netzwerke ab

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Das Panda Update Nr. 24 am 22. Januar war das erste offizielle Update des Jahres 2013. Mithilfe dieses Updates beabsichtigt Google, jene Seiten besser zu ranken, die den neuen Qualitätsansprüchen mehr entsprechen als andere. Circa 1,2 Prozent aller Suchanfragen waren davon betroffen.

In seinen Richtlinien für Webmaster gibt Google Tipps zu Design- und Inhaltsrichtlinien, technischen Richtlinien sowie Qualitätsrichtlinien. Als „Best Practices“ sollen diese Infos Hilfestellung geben, die eigene Platzierung in den SERPs (Search Engine Result Pages), also im Suchmaschinenranking zu verbessern. „Wenn Ihre Website eine oder mehrere dieser Richtlinien verletzt, ergreift Google möglicherweise manuelle Maßnahmen, um dagegen vorzugehen“, warnt der Suchmaschinen-Riese zudem in seinen Richtlinien.

Google hat in den vergangenen Wochen unter Beweis gestellt, dass es sich dabei nicht nur um leere Worthülsen handelt. Nachdem Ende Januar 2014 das französische Linktausch-Programm Buzzea abgestraft worden war, kündigte Matt Cutts, Chef des Google Webspam Teams, via Twitter weitere Maßnahmen gegen deutsche Netzwerke bzw. Link-Agenturen an. Dies ist offenbar inzwischen geschehen: Eine deutsche Link-Agentur und ihre Kunden sind nun im Februar laut Cutts abgestraft worden. Um welche Agentur es sich genau handelt, ist bislang nicht bekannt.

Neue Bildersuche führte zu Traffic-Verlusten

Ebenfalls im Januar führte Google die neue Bildersuche ein. Bilder erscheinen seitdem in hoher Auflösung direkt auf der Google-Seite. Ursprünglich wurde bei entsprechender Bild-Suchanfrage zunächst nur das Miniaturbild angezeigt. Dieses musste angeklickt werden, um auf die Original-Website zu gelangen und dort das Bild in hoher Auflösung sehen zu können.

Entgegen der Ankündigung führte die neue Bildersuche allerdings zu Traffic-Verlusten. Laut einer Studie der Define Media Group  lag der Besucherverlust im Schnitt bei 63 Prozent – in Extremfällen sogar bei bis zu 80 Prozent. Im April 2013 reichte der Fotografen-Verband Freelans Klage gegen die neue Bildersuche ein. Bis jetzt sind Deutschland und Frankreich von dem Update allerdings verschont geblieben.

Domains tauchen ab mit Pinguin 2.0

Pinguin 2.0, die zweite Generation des Google Updates gegen Webspam, erschien im Mai 2013 – knapp ein Jahr nach der Version 1.0. Auch dieses Update hat wie sein Vorgänger zum Ziel, gegen Verstöße gegen Googles Webmaster-Richtlinien vorzugehen. Domains, die diesen nicht entsprachen, sanken in den SERPs zum Teil deutlich nach unten. Die Algorithmus-Änderung betraf etwa 2,3 Prozent aller englischsprachigen US-Suchanfragen. In anderen Sprachräumen waren die Auswirkungen laut Matt Cutts offenbar geringfügiger ausgefallen.

Nach einer viereinhalbmonatigen Pause war es im Oktober abermals Zeit für ein Pinguin Update: der Rollout von Pinguin 2.1. Aufgrund der 2.1-Kennungen ist von einem Daten-Update auszugehen, welches aber keine großen Änderungen im Pinguin-Algorithmus bewirkte.

Kolibri wird flügge: Guter Content mehr Wert als Keywords

Seit dem 3. Quartal 2013 flattert Googles Hummingbird als neues Suchalgorithmus-Update von Google durchs Web – die einschneidendste Änderung seit 2001. Das Hummingbird Update hat zum Ziel, die Qualität von Sucherergebnissen zu steigern und analysiert zu diesem Zweck die Suchanfragen, beispielsweise hinsichtlich ihrer Fragestellung und Suchintention.

Laut Google beeinflusst Hummingbird zum Zeitpunkt seiner Einführung rund 90 Prozent aller Suchanfragen. Für bessere Rankings zählt nun mehr denn je guter Inhalt. Gute Keywords allein reichen an vorderster Front nicht mehr aus. Die gezielte Orientierung der Webmaster an den Informationsbedarfen ihrer Zielgruppe gewinnt somit in Zukunft gravierend an Bedeutung.

Das SEO-Jahr 2013 war turbulent und 2014 steht bereits in den Startlöchern. Es bleibt also abzuwarten, was der bunte SEO-Dschungel uns im Jahr 2014 an wildem Nachwuchs bzw. Updates bescheren wird. Vexeo macht sich bereits jetzt auf die Suche  und wird euch in Kürze mit aktuellen Voraussagen für das vor uns liegende Jahr versorgen.

Autor: Vexeo

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